Mittelständische IT-Firmen haben Freistaat mit stark gemacht

Zur heutigen Aktuellen Stunde des Landtags zum Thema “IT-Standort Sachsen - Perspektiven im globalen Wettbewerb” erklärt Sven Morlok, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
“Viele Beiträge zur Zukunft des IT-Standortes Sachsen gehen hauptsächlich auf die großen ‘chip maker’ des Silicon Saxony ein. Allerdings sind beispielsweise von den etwa 40.000 Beschäftigten in der Region Dresden nur 20 Prozent in diesem Bereich tätig. Der überwiegende Teil ist bei kleineren, mittelständischen IT-Firmen tätig. Auch diese Unternehmen haben mit ihren Angestellten und viel sächsischem Erfindergeist den IT-Standort Sachsen international bekannt und wettbewerbsfähig gemacht.
Teile der IT-Industrie am Standort Sachsen haben in den vergangenen Monaten ohne Zweifel schwierige Zeiten durchlebt. Zu nennen sind hier besonders AMD sowie Infineon mit seiner Tochter Qimonda. Ein wesentlicher Grund für die wirtschaftlichen Turbulenzen besteht im internationalen Preisverfall bei Chips und Prozessoren. Auf diese Entwicklung kann Politik keinen Einfluss nehmen.
Anders sieht dies bei finanziellen Beihilfen für Firmenansiedlungen aus. Von derartigen Subventionen hat gerade der Standort Silicon Saxony in der Vergangenheit stark profitiert.



