Ernsthafte Bedenken hinsichtlich des KSP West

Die Arbeitsgruppe Leipzig-West (AG West) der FDP Leipzig spricht sich für die Offenhaltung der Entwicklung auf dem Gelände des Plagwitzer Bahnhofes aus. “Auch wenn seitens der Stadt etwas anderes behauptet wird: Der Konzeptionelle Stadtteilentwicklungsplan West wird Grundlage für weitere städtebauliche Planungen werden”, stellt Ola Wirenstrand, Mitglied im FDP-Kreisvorstand und im Stadtbezirksbeirat Alt-West, fest. Der sogenannte KSP West steht in der kommenden Woche im Stadtrat zur Abstimmung. Die FDP hatte im Stadtbezirksbeirat Alt-West für den KSP West abgestimmt, inzwischen liegen jedoch neue Hintergrundinformationen vor.
Da das etwa 20 Hektar große Gelände des ehemaligen Plagwitzer Güterbahnhofes nicht Eigentum der Stadt Leipzig ist, ergänzt Wirenstrand: “Um die Planungen der Stadt zu verwirklichen, werden Flächenankäufe erforderlich, die voraussichtlich mehrere Millionen Euro kosten werden. Dies ist angesichts der aktuellen Haushaltslage, maroder Kitas, Schulen und Straßen niemandem vermittelbar.”
“Das Gelände um den Plagwitzer Bahnhof weist hohes Entwicklungspotential auf. Wir können uns hier beispielsweise die Verbindung von modernem Wohnen und Arbeiten vorstellen. Die Möglichkeiten sollten wir breit in aller Öffentlichkeit diskutieren, eine einseitige Vorfestlegung über den KSP West darf es nicht geben”, so Wirenstrand abschließend, der die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat auffordert, eine Zustimmung im Stadtrat noch einmal zu prüfen.


