FDP Leipzig | Wir machen Politik.

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Nach Parkchaos bei Depeche-Mode-Konzert: FDP bekräftigt Forderung ‘Parkplätze statt Knöllchen!’

Am vergangenen Montag fand im Leipziger Zentralstadion eine Großveranstaltung statt: Depeche Mode feierten mit mehr als 40.000 Fans den Auftakt zu ihrer neuen Tournee. Dabei wurde erneut das Unvermögen der Stadtverwaltung deutlich, den Verkehr bei solchen Großereignissen zu managen. Der FDP-Kreisvorsitzende Sven Morlok (47): „Zwei Stunden lang suchte eine riesige Blechlawine völlig chaotisch aus vielen verschiedenen Ausfahrten von der Festwiese und den Stadionparkplätzen ihren Weg auf die Jahnallee. Alles stand still – stundenlang und bei laufenden Motoren! Bevor die Stadt hier nach anderen Mitteln gegen Feinstaub greift, sollte sie unbedingt erstmal die einfachsten Fehler beheben und den Verkehr vernünftig regeln!

 
Aber damit nicht genug. Während des Konzerts haben die Politessen Knöllchen an Anwohner im Waldstraßenviertel verteilt, die wegen der Stadiongäste keinen Parkplatz finden konnten! Das ist doch nicht zu fassen! Das ist gezielte Abzocke, die weder der Verkehrssicherheit dient noch sonst irgendwie zu rechtfertigen ist. Dem Waldstraßenviertel fehlen massiv Parkplätze, schon ohne Großveranstaltungen wie das Konzert.

Die Stadt Leipzig nimmt jährlich hohe sechsstellige Beträge für Stellplatzablösen ein. Diese Stellplatzablösen müssen vornehmlich für die Beseitigung von akuten Parkplatzproblemen verwendet werden und dürfen eben nicht mehrheitlich in den ÖPNV fließen!

Mit ihrer Politik will die Stadt ihre Bürger zum Umsteigen auf Bimmel und Fahrrad zwingen. Das ist aber nicht möglich: Arbeitgeber verlangen mobile und flexible Mitarbeiter, auch für junge Familien ist das Auto oft einziger Garant für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die FDP fordert ein grundlegendes Umdenken der Stadtverwaltung: Aufgabe der Kommunalpolitik ist es nicht, die Bürger zu erziehen, sondern die Stadt den Bedürfnissen ihrer Einwohner bestmöglich anzupassen.

Die FDP setzt sich dafür ein, dass die Politessen bei Großveranstaltungen im Umfeld des Zentralstadions nicht zum Verteilen von Strafzetteln sondern für die Organisation des Parkens eingesetzt werden. Mit ‚Parkplätzen statt Knöllchen’ lag die FDP im Wahlkampf goldrichtig! Das Unvermögen der Stadtverwaltung beweist das. Schluss mit dem Abkassieren!“

4 Kommentare

  1. Wer da wohl dabei war? ;) Hat es sich gelohnt?

  2. Waltraud Neuschäfer | 15. Juni 2009 | 19:33

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich frage mich, was das soll, dass die FDP noch mehr Parkplätze fordert. Bezahl-Parkplätze gibts doch wohl mehr als genug. In meiner Straße wurde vor Jahren ein kleiner Platz angelegt, der meist leer steht, inzwischen wurde noch ein halbe Wiese zubetoniert. Nicht einmal ein Weg als Durchgang, der früher über diese Wiese war, ist da.
    Ich finde es erstaunlich, wie die FDP es schafft, ihre Wahlplakate nicht zu entfernen. Lt. Gesetz hat das Entfernen innerhalb von 7 Tagen zu erfolgen, da Sonntag arbeitsfrei ist, kann man dann ja erwarten, dass zum Samstagabend die Plakate entfernt sind. Aber in Lößnig haben mich Samstagabend jede Menge FDP-Plakate “angelächelt”. Und auch heute habe ich in der Innenstadt noch Plakate gesehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Waltraud Neuschäfer

  3. Isabel Siebert | 16. Juni 2009 | 12:45

    Sehr geehrte Frau Neuschäfer,
    vielen Dank für Ihre Email. Zunächst zur Parkplatzproblematik:

    Leider haben Sie nicht angegeben, um welche Straße bzw. Wiese es sich handelt, die bei Ihnen zubetoniert worden ist. Deshalb kann ich nicht konkret darauf eingehen. Deshalb grundsätzlich: Die Hausbesitzer müssen an die Stadt Leipzig eine nicht unerhebliche Summe Geld zahlen, die so genannte “Stellplatzablöse”, wenn Sie selbst nicht den Parkraum vorhalten können, der ihrem Haus zuzurechnen ist. Das Geld soll laut Gemeindeordnung von der Stadt dafür verwendet werden, Ersatz zu schaffen. Deshalb stellt sich für uns nicht die Frage, ob oder ob nicht Parkraum geschaffen werden muss, die Stadt muss ihrer Pflicht dazu nachkommen. Dass in manchen Gegenden gegen Entgelt Parkplätze zur Verfügung stehen und nicht genutzt werden, trifft keineswegs auf Viertel wie Schleußig oder Plagwitz zu, ebenso wenig etwa für Süd-Gohlis etc. - also in den Wohngegenden. Das sind aber genau die Gegenden, für die die FDP mehr Parkraum zu schaffen für notwendig hält.

    Zu ihrer Kritik über die Plakate: Sie haben Recht. Die Plakate sollten inzwischen aus dem Straßenbild verschwunden sein. Wir engagieren uns aber alle ehrenamtlich und nehmen die Plakate nach Feierabend ab. Wir tun unser Bestes. Bitte haben Sie etwas Nachsicht mit unseren ehrenamtlichen Helfern, die sicher in den nächsten Tagen auch die letzten Plakate eingesammelt haben werden.

    Herzliche Grüße,

    Isabel Siebert
    Wahlkampfteam der FDP Leipzig

  4. Isabel Siebert | 16. Juni 2009 | 12:47

    Ja, ich war daaaa :-))) War riesig beeindruckend superklasse und hat sich auf jeden Fall gelohnt!

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