FDP Leipzig | Wir machen Politik.

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Parkplätze statt Knöllchen

Die FDP will die Leipziger Straßen sanieren. Das dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und dem Erhalt unserer Autos. Dabei müssen auch deutlich mehr Parkplätze geschaffen werden. Es muss ein Ende haben mit der Abzockerei der Autofahrer. Es kann nicht sein, dass die Stadtverwaltung bewusst zu wenige Parkplätze zur Verfügung stellt, um die Bürger mit der Vergabe von Knöllchen fürs Stadtsäckel auszunehmen. Parkplätze müssen in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen: Am Wohnort, am Arbeitsplatz und beim Einkaufen.

2 Kommentare

  1. Wie wollen sie mit solchen Parolen die Problem des Nahverkehrs in Leipzig lösen. Ist es nicht so das die vorhandenen Stellplätze in der Innenstadt genutzt werden sollten. (Parkhäuser usw.) es kann doch nicht sein, dass bis vor die Geschäfte gefahren werden kann. Ich frage mich auch wielange Geschäftew wie Karstadt und Co noch eine Anziehungskraft haben.
    In den Stadtbezirken bin ich sicher dafür das eine Lösung gefunden werden muß (Bsp.:Schleußig) Wie sieht es denn mit kostenpflichtigen Parkplätzen hier aus? Aktzeptanz bei den Leuten. Die Hausausbauprofis zahlen lieber eine Prämie als neue Parkplätze zuschaffen.
    Was tun Sie für die anderen Verkehrsteilnehmer? Bin selbst Radfahrer.

  2. Isabel Siebert | 5. Juni 2009 | 16:37

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Gern möchte ich Ihnen erläutern, warum die FDP mit dem Slogan “Parkplätze statt Knöllchen” für Ihre Stimmen bei der Kommunalwahl wirbt.

    Ich bin wie Sie der Meinung, dass insbesondere in Schleußig, Plagwitz, aber auch in anderen citynahen Stadtteilen das Parkplatzproblem nicht länger hingenommen werden darf. Schließlich haben, wie Sie richtig bemerken, die Eigentümer der Wohnhäuser einen nicht unerheblichen Geldbetrag an die Stadt gezahlt, damit diese an ihrer Stelle für Parkplatzersatz sorgt. Aber statt das Geld auch für diesen Zweck aufzuwenden, gibt die Stadt es zweckfremd für den ÖPNV aus. Das halte ich für falsch und ich werde mich dafür einsetzen, dass das in Zukunft mit dem Geld Parkspuren eingerichtet und der Bau von Parkplätzen ermöglicht wird.

    Was die Parkplätze in der Innenstadt betrifft: Natürlich sind hier in Tiefgaragen viele Parkplätze vorhanden, werden erfahrungsgemäß aber zu anderen Zwecken genutzt als Kurzzeitparkplätze direkt vor den Geschäften. Letztere mindestens zu bewahren ist das Ziel der FDP. Denn gerade der Einzelhandel ist auf die zahlungskräftige Kundschaft angewiesen, die abends nach der Arbeit “schnell mal rechts ran fährt”, um Erledigungen in der Stadt zu machen.

    Dass nur noch Einkaufsmöglichkeiten auf der grünen Wiese für Autofahrer attraktiv sind, das muss verhindert werden. Das schadet dem innerstädtischen Handel und wirft uns meilenweit in unserem Bemühen zurück, die City zu beleben und attraktiv zu gestalten. Nur so können wir darauf hoffen, Karstadt & Co. mitsamt den Arbeitsplätzen in der Stadt zu halten.

    Die FDP Leipzig setzt sich nicht nur für die Schaffung von mehr Parkplätzen ein. Sie will auch die Leipziger Straßen sanieren, die sich vielfach in einem schlimmen, maroden Zustand befinden, weil die Stadt regelmäßige Reparaturen jahrelang vernachlässigt hat. Bei der Sanierung der Straßen müssen immer auch Radwege saniert bzw. mit angelegt werden. Im Nichts endende Radwege müssen ergänzt und Bordsteinkanten an Kreuzungseinmündungen für Radfahrer abgesenkt werden. Außerdem müssen auch für Radfahrer, die nach und nach ebenso wie Autofahrer aus der City verbannt werden sollen, bessere, sichere und vor allem ausreichend Abstellmöglichkeiten innerhalb des Rings zur Verfügung gestellt werden. Dass Einzelhändler, die ihrerseits selbst für Fahrradständer vor ihren Geschäften sorgen, dafür noch von der Stadt mit Stellgebühren zur Kasse gebeten werden, stößt bei der FDP auf Unverständnis. Das wollen wir ändern.

    Ich hoffe dies kann Ihre Zweifel ausräumen. Ich bitte Sie um Ihre Stimmen für die FDP.

    Ihre

    Isabel Siebert

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